Sword Art Online II

Sword Art Online II

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Er hatte gehofft, den Gefahren der virtuellen Welt endlich entkommen zu sein, hatte sich danach gesehnt, mit seiner großen Liebe in der Realität leben zu können. Doch ein dunkler Schatten des Todes bedroht erneut die virtuellen Welten der Rollenspieler und beeinflusst auch das Leben in der Realität. Kirito wird beauftragt, sich dieser Bedrohung anzunehmen.

Information Blu-ray:

Publisher: peppermint anime
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Laufzeit: 175 Minuten
Extras: Drei Bonus-Episoden + Clean Opening
FSK: 12

Folge 1 – 7 (Vol. 1)

Fast ein Jahr ist es her, dass Kazuto Kirigaya, besser bekannt unter seinem Charakternamen „Kirito“, im Spiel “Sword Art Online” buchstäblich um sein Leben kämpfen musste. Er ist noch immer traumatisiert von diesen Erlebnissen, hat jedoch im realen Leben eine Liebesbeziehung zu Asuna Yuuki aufgebaut, die er im Spiel bereits geheiratet hat.

Dann geschieht jedoch erneut etwas seltsames. Erneut sterben Spieler sowohl im Spiel als auch im wahren Leben. Hinter diesen Todesfällen steckt ein geheimnisvoller Spieler namens „Death Gun“. Kirito wird beauftragt, die Vorfälle zu untersuchen, und muss erneut in die vermeintlich gefährliche Welt der VRMMORPGs abtauchen. Kurz nach seiner Ankunft im Spiel „Gun Gale Online“ trifft er auf die Scharfschützin Sinon, die ihn aufgrund seines Avatars für ein Mädchen hält, und ihn tatkräftig unterstützt. Sein Plan: Die Teilnahme am Bullet of Bullets, einem PvP-Turnier, dessen frühere Gewinner zu Death Guns Opfern wurden. Kirito erhofft sich, so an den Täter heranzukommen, und dessen Identität zu lüften. Sinon weiß mittlerweile jedoch, dass Kirito in Wahrheit ein Junge ist, und verhält sich ihm gegenüber feindselig. Beim Turnier kommt dann jedoch alles anders, als Kirito es geplant hat, denn plötzlich steht er wirklich Death Gun gegenüber. Dieser weiß jedoch alles über Kirito.

Woher kennt Kirito den mysteriösen Spieler? Und was steckt hinter den seltsamen Todesfällen?

Folge 8 – 14 (Vol. 2)

Der Wettbewerb in GGO schreitet voran. Die finalen Runden stehen im „Bullets of the Bullets“ an. Und das erste Mal tritt auch Kiritos Zielobjekt „Death Gun“ auf dem Plan. Mit Sinons Hilfe findet Kirito jedoch heraus, dass „Death Gun“ im Spiel auf jeden Fall einen anderen Namen tragen muss. Kirito klärt Sinon über „Death Gun“ auf und sie beschließen, sich gemeinsam auf die Suche nach dem Killer zu machen, seine wahre Identität aufzudecken und zu besiegen. Auch Asuna in ALO beschließt für Kirito auf die Suche nach Antworten zu gehen. Sie und ihre Freunde ahnen, dass „Death Gun“ etwas mit der Vergangenheit von Kirito und SAO zu tun hat. Doch das ist nicht so einfach wie es scheint. „Death Gun“ ist ein wahrer Meister in dem Spiel und in Sachen Tarnung, hat starke Waffen und schreckt auch vor psychologischen Spielchen nicht zurück. So bringt er Sinon durch die Konfrontation ihrer eigenen Vergangenheit komplett aus der Fassung.

Spannend bis zu letzten Folge endet das erste Arc von SAO II und nach der 14. Folge will man nur noch wissen, was als nächstes kommt.

 

Fazit Arc 1

Sword Art Online II setzt dort an, wo die Urserie aufhört. Ohne große Probleme findet man sich zurecht, und erkennt sehr viele alte und liebgewonnene Charaktere wieder. Dass Kirito und Asuna im echten Leben ein Paar sind, ist da nur das Sahnehäubchen. Die Story ist gut durchdacht, jedoch musste ich mich durch die ersten drei Episoden etwas durchbeißen, denn die Handlungsstränge sind anfangs noch etwas konfus und unzusammenhängend.

Nach dem anfänglichen Hänger geht es jedoch erst richtig los. Wie immer mit viel Spannung, Witz und jeder Menge überraschender Wendungen. Auch die eine oder andere Fan-Service-Szene ist dabei, hätte meiner Meinung nach jedoch auch gestrichen werden können, denn sie tragen nichts zur Handlung bei (oder hat Sinon zwischen ihren Beinen noch irgendwo eine Knarre versteckt?).

Dramatische Charaktere, die sich entwickeln, die Geschichte düster und dicht, spannend und etwas brutale als der Vorgänger, weiß das erste Arc der von SAO II in jedem Fall zu überzeugen und zu fesseln. Positiv muss ich in jedem Fall den Soundtrack erwähnen. Nicht zu aufdringlich, jedoch sehr atmosphärisch, weiß die Musik zu überzeugen. Sie untermalt die Stimmungen der Serie gekonnt, ohne sich dabei zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Opening und Ending gehen sofort ist Ohr, neue Lieblingslieder sind garantiert.

Der Zeichenstil ist gegenüber SOA 1 nochmals besser. Klassische Cels werden nahtlos in CGI-animierte Umgebungen eingebettet, und wirken aus einem Guss. Die Synchronisation ist sehr gelungen, und auf demselben Niveau wie der Vorgänger.

Kleine Mankos habe ich allerdings auch. Zwar kann man die Story von Sword Art Online II auch ohne Kenntnis der ersten Staffel schauen (wobei es manchmal hilfreich ist). Was mir jedoch anfangs sehr schwer fiel, war die extreme Nutzung des „Gamer Slang“. „loot“, „respawnen“ oder „Stun“ sind Begriffe, die ich als Gelegenheits-Gamerin nicht auf Anhieb kannte. Hier hätte man sicherlich andere Begrifflichenkeiten wählen können. Wer aber ohnehin in Online-Welten zuhause ist, den wird es nicht weiter stören. Und nach ein paar Folgen, kann man sich herleiten, was diese Begriffe bedeuten (ich war eine Meisterin im Googlen).

Die ersten beiden Blu-ray kommen im liebevoll gestalteten Pappschuber daher. Bonusfolgen sowie Opening und Ending sind nochmals separat abrufbar.

Sword Art Online II ist definitiv eine gelungene Fortsetzung, und führt den Zuschauer weg von den bunten Welten aus SAO und ALO, hinein in die doch recht düstere Welt von „Gun Gale Online“. Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß beim Schauen, und freue mich auf die nächste Blu-ray.

Kari

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Freak, Otaku, Leseratte, Waffelschaden, Cosplayerin, Fotografin und das alles mit rosa Zuckerwatte im Kopf. Erwachsen ist man noch oft genug, ich geh mal schaukeln!

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