Rurouni Kenshin: The Legend Ends

Rurouni Kenshin: The Legend Ends

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Shishio wurde nicht besiegt, Kaoru ist verschwunden und Kenshin trifft seinen alten Meister wieder. Die Trilogie um den ehemaligen Schwertkämpfer Kenshin geht in ein blutiges, actiongeladenes und tränenreiches Finale.

Der dritte Teil der Kenshin Trilogie knüpft nahtlos an den zweiten Film an. (ACHTUNG, SPOILERGEFAHR)

Kenshin schaffte es nicht, dem Rebell Shishio das Handwerk zu legen und während des finalen Kampfes auf dem Schiff wurde Kenshin bei dem Sturm von Bord geschleudert. Drei Tage trieb er bewusstlos im Meer umher. Wie durch ein Wunder wird er von seinem ehemaligen Meister, von dem er den Namen Kenshin vor langer Zeit erhalten hat, am Strand gefunden, der ihn bei sich aufnimmt. Nachdem er die Geschichte gehört hat, frischt sein Meister alt Gelerntes wieder auf, um Kenshin auf seine Aufgabe, Shishio endgültig zu besiegen und so allen Menschen im Land den Frieden wieder zu schenken, vorzubereiten. Kenshin ist hin- und hergerissen. Eigentlich will er nicht mehr töten, aber wenn er Japan, seine Freunde und vor allem die noch verschwundene Kaoru beschützen will, dann wird das ein Opfer fordern müssen. Shishio muss sterben und so Kenshin wieder zum Killer werden.

Währenddessen hofft die Regierung mit Shishio handeln zu können. Der Innenminister höchstpersönlich trifft sich zu einem gemeinsamen Dinner mit dem Tyrann. Dieser fordert von der Regierung nur eins zur Wiedergutmachung seines Schicksals. Den Battosai, Kenshin Himura, aufspüren und der Bevölkerung Japans zeigen, dass die Regierung Fehler gemacht hat, indem sie Kenshin öffentlich hinrichten. Die Staatsleute lassen sich darauf ein und lassen Kenshin steckbrieflich suchen, mit der Hoffnung, so Zeit zu gewinnen und einen Plan gegen Shishio zu entwickeln. Das Kenshin zum Schluss vielleicht doch geopfert werden muss, schließen sie jedoch nicht aus.

Kenshins Freunde im Dojo machen sich derweil Sorgen. Doch die Fahndung beweist ihnen wenigstens, dass Kenshin noch lebt. Und auch Kaoru lebt noch. Sie liegt im Krankenhaus und ist bewusstlos. Ihre Freunde besuchen sie und hoffen darauf, dass sie wieder erwacht.

Viel Dramatik und Bangen steht uns nun als Zuschauer bevor, immer mit der Frage, wird Kenshin überleben? Wird er wirklich wieder töten müssen? Und wird er am Schluss, egal was passiert, zurückkehren zu Kaoru?

Antworten auf all diese Fragen bekommt ihr im dritten und finalen Film der Kenshin-Trilogie

Ein sehr atmosphärischer und mehr als würdiger dritter Teil ist das. Und man vergisst vor lauter Spannung sogar, dass es sich ursprünglich um eine Mangavorlage handelte. Während ich bei den ersten Teilen noch verglichen habe, was ist anders, was genauso, hat mich der Schluss so sehr in den Bann gezogen, dass dafür gar keine Zeit war.

Mehr als zwei Stunden nimmt mich Kenshin mit in die Geschehnisse der Gegenwart und ich erfahre in kurzen Rückblenden auch seine Vergangenheit. Das macht den Film mit seinen vorherigen Teilen noch einmal zu einer richtig runden Sache und man versteht Kenshin am Schluss erst richtig.

Schauspieler, Filmkulissen und vor allem die Schwertkämpfe machen den Film sehr authentisch und beschönigen gar nichts. Dicht gepackte Handlungen, nichts kitischiges animelastiges machen den Film zu einem wahren Hochgenuss, der seinen westlichen Brüdern mit gleichem Genre in nichts nachsteht.

Natürlich ist der Film was für alle Kenshin Fans. Aber auch weit weg vom Otaku-Dasein wird jeder Filmliebhaber, der Action, Spannung und Historie gepaart mit Tiefgang und Gefühl mag, auf seine Kosten kommen.

Synchronisation aber auch die Originaltonspur mit Untertiteln wissen zu begeistern. Stimmig bis zum Schluss bekommt der Film von mir alles an Punkten, was nur geht in unserer Jimoku-Wertung.

Yamato

About Yamato

Yamato ist ausgebildeter IT-Systemadministrator. Schon seit er denken kann fasziniert ihn die Welt der Anime. Im Jahr 2006 gründete er seine erste Anime-Fanpage, die damals noch auf den Namen Anime-Hotel hörte. Gemeinsam mit Lox rief er Jimoku ins Leben. Neben seiner Tätigkeit als Techniker ist er bei Jimoku noch als Autor tätig und kümmert sich ums sämtliche Presseangelegenheiten.

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