Panty & Stocking with Garterbelt

Panty & Stocking with Garterbelt

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Begleitet die zwei gefallenen Engel Panty and Stocking im Kampf gegen das Böse.

Die Handlung ist schnell verstanden: Der dunkelhäutige Afro-Priester Garterbelt trägt im Namen Gottes den zwei Engeln Panty and Stocking Missionen auf, in denen es heißt, das Böse in Datencity zu vernichten. Die Waffen der Engel? Himmlische Waffen, die sie aus ihren Höschen und Socken erzeugen. Wird ein Feind bezwungen, erhalten die zwei Engel sogenannte Heavencoins. Sind genug gesammelt, dürfen die gefallenen Engel in den Himmel zurückkehren. Panty ist vom Liebesleben besessen und egoistisch, während Stocking sich der Völlerei hingibt.

Für Außenstehende wirkt der Anime erstmal eigenartig. Grafisch erinnert die Serie sehr stark an die amerikanische Zeichentrickserie Powerpuffgirls. Die Grafik ist sehr daran gehalten und wurde mit vielen verschiedenen anderen Zeichenstilen kombiniert, so wird die Verwandlung der Engel in detalliertem Stil aufwändiger Anime gezeigt. Bezeichnend für die Serie ist der extrem schräge, schwarze, absurde und zweideutige Humor. Nicht viele verstehen diesen Humor und noch weniger werden in der Lage sein, sich die Serie anzuschauen. Die Musik ist an Hip Hop und Techno angelehnt und führt zu einer gewissen Unruhe inmitten der Action des Anime. Es gibt zudem viele sexuelle Andeutungen, wodurch der Anime eher dem Genre Ecchi zuzuordnen ist. Die Zielgruppe sind ältere Männer, die diese Art von Anzüglichkeit und Humor mögen. Ein richtiger Plot wird erst im Laufe der Folgen sichtbar und auch ist dieser Plot nicht sehr überzeugend, wodurch die Serie in dem Punkt enttäuscht. Die ersten Episoden stechen zwar durch frische, unübliche Vorgehensweisen hervor, jedoch verändert sich dieses System nicht und auch verstärkt sich das Lächerliche in den Szenen. Besonders im Feld der letzten Episoden kann es für den Zuschauer enttäuschend werden. Eine zweite Staffel existiert nicht und ist derzeit auch nicht geplant. Die Charaktere selbst werden zwar gut beleuchtet und erhalten einen starken Wiedererkennungswert, jedoch behandeln alle Episoden fast immer die gleichen Problematiken mit den Figuren, wodurch eine gewisse Eintönigkeit in der Personifizierung und den daraus resultierenden Verhaltensweisen entsteht. Der Einsatz von Drama macht es jedoch wieder wett. Spannung wird in diesem Anime kaum erzeugt. Einige Episoden sind gänzlich spannungslos, während andere den Zuschauer in den Bann ziehen. Cliffhanger sind generell nicht vorhanden, da jede Folge, mit einigen Ausnahmen, eine eigene Handlung erzählen. Der Genre überzeugt durch die Einhaltung der Genrecharakteristika, die extrem überzogen übermittelt werden. Hier punktet die Serie besonders. Alles in allem ist der Anime einige Folgen lang sehenswert, aber auch nur, wenn man zur richtigen Zielgruppe gehört. Ist dies nicht der Fall, raten wir von diesem Anime ab.

Yamato

About Yamato

Yamato ist ausgebildeter IT-Systemadministrator. Schon seit er denken kann fasziniert ihn die Welt der Anime. Im Jahr 2006 gründete er seine erste Anime-Fanpage, die damals noch auf den Namen Anime-Hotel hörte. Gemeinsam mit Lox rief er Jimoku ins Leben. Neben seiner Tätigkeit als Techniker ist er bei Jimoku noch als Autor tätig und kümmert sich ums sämtliche Presseangelegenheiten.

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