Conventionbericht: Das war die Dokomi 2017

Conventionbericht: Das war die Dokomi 2017

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Die Dokomi findet jährlich in Düsseldorf statt und ist Deutschlands größte Anime Convention. Begann sie im Jahr 2009 noch sehr klein (1800 Besucher) in den Hallen eines Gymnasiums, entwickelte sich die Dokomi jährlich immer weiter, sodass sie sich seit 2016 die größte Anime Convention Deutschlands nennen kann (Dieses Jahr kamen 40.000 Besucher). Seit diesem Jahr zeigt sich die Dokomi in einem komplett neuem Gewand: Sie nennt sich seit 2017 nun „Anime-Expo“ und verteilt ihr Programm auf vier große Messehallen (anstatt einer). Tsu und ich haben die Dokomi dieses Jahr für euch besucht. Uns haben dabei einige Änderungen sehr gut gefallen, es gab aber auch negative Erfahrungen. All diese Erlebnisse könnt ihr im folgendem Bericht nachlesen:

Der Händlerraum als Ausgangspunkt

Für Neulinge in der Conventionszene ist es häufig sehr schwierig herauszufinden, welche Convention die richtige für die eigenen Bedürfnisse ist, weil sehr viele Conventions ein ähnliches Programm anbieten. Die Dokomi hat versucht, sich in diesem Jahr eine eigene Identität zu schaffen: Sie nennt sich nun „Anime und Manga Expo“. Auf der Dokomi stehen nun nicht mehr Showgruppen, Workshops oder Ehrengäste im Vordergrund. Vielmehr ist die Dokomi eine große Einkaufsmeile für Fans von Anime- und Manga-Merchandise. In dieser Hinsicht ähnelt die Dokomi nun eher der Comiket in Japan als der Connichi.

Digimon Figuren

Digimon Figuren waren auf der Dokomi sehr beliebt

Die Größe der Dokomi kann als Fluch, aber auch als Segen gesehen werden. Es ist schön, dass man – im Gegensatz zu den Händlerräumen auf anderen Conventions – sehr viel Platz hat und sich in fast allen Bereichen der Hallen sogar am Samstag ziemlich frei bewegen kann. Mehrere Besucher beschwerten sich aber über die Größe, weil hierdurch das „Convention-Flair“ verloren gehe.

Neben der Größe hat sich aber auch die Aufteilung der Bereiche hat sich grundlegend verändert: War der Ausstellerraum früher nur ein Teil der gesamten Convention, ist er nun direkt hinter dem Eingang und somit müssen alle Besucher durch ihn hindurch, wenn sie andere Programmpunkte wahrnehmen wollen. Aufgrunddessen ist die Auswahl auf der Dokomi weitaus größer als auf jeder anderen deutschen Convention. Neben den Produkten zu Mainstream-Serien wie „Boku no Hero Academia“, „One Piece“ oder „Attack on Titan“ findet man im Händlerraum der Dokomi auch Merchandise zu eher unbekannteren Serien. Die Preise der unterschiedlichen Händerstände haben sich stark unterschieden, dies fiel insbesondere bei den Preisen der japanischen Süßigkeiten auf. Konnte man eine Packung KitKat an einem Stand für 6,50 Euro kaufen, kostete die gleiche Menge an anderen Ständen bis zu 10 Euro. Das bedeutet, dass der Besucher dazu gezwungen war, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen, um nicht zu viel für die Produkte zu zahlen.

Die Preise des Merchandises waren gewohnt hoch, einige wenige Stände boten aber vereinzelt günstige Preise an, sodass sich das Stöbern auch gelohnt hat.

Mehr Einkaufsmöglichkeiten in Halle 14

Nachdem man die große Eingangshalle durchforstet und verlassen hatte, führte der Weg nach Halle 14. Über die Hälfte dieser Halle gehörte Zeichnern und anderen Fanprojekten. An diesen Ständen boten Personen selbstgenähte Stofftiere, Postkarten, Buttons, Poster und viele andere schöne Artikel an, die sie selbst gestaltet haben. An den meisten dieser Stände fanden auch kleine Tombolas statt, bei denen man sogar Connichi-Tickets gewinnen konnte. Wer sich eher mehrere Objekte kaufen wollte, war genau hier richtig, da man in diesem Bereich schon für ein bis zwei Euro Kleinigkeiten erstehen konnte. Am beliebtesten waren dabei Merchandise zu den Anime-Serien: „Boku no Hero Academia“, „Yuri on Ice!“, „Haikyuu!“ und „Yowamushi Pedal“.

Artist Alley

Ein Blick in die Artist-Alley der Dokomi

Ein großes Problem im gesamten Einkaufsbereich war die Orientierung. Durch den Neuaufbau der Convention war es für die Besucher schwierig, sich zurechtzufinden. Da die Stände thematisch nicht so sehr sortiert waren, wie man es sich wünschen würde, dauerte es häufig einige Zeit, bis man die Richtigen gefunden hat. Es wurde zwar versucht eine thematische Sortierung vorzunehmen (die Publisher waren zum Beispiel eher am Eingang), trotzdem konnte man nicht alle Aussteller direkt erspähen.

Auf der Zeichnerallee erhielt zwar jeder Stand eine Nummer, die im Programmheft auch angegeben wurde. Die Stände haben diese Nummern aber nicht alle offen ausgehangen, weiterhin waren die Position der Stände im Programmheft auch nicht identisch mit der wirklichen Position. Das führte zu häufiger Verwirrung bei den Besuchern. Hier wäre eine bessere Beschilderung wünschenswert gewesen.

Gaming-Bereich, Itasha und Creamy’s Castle

Nachdem man sein ganzes Geld ausgegeben hatte, konnte man in Halle 14 den Gaming-Bereich besuchen. Hier gab es einige Sitzgelegenheiten für die Besucher, die sich nach der großen Shopping-Tour ausruhen wollten. Vorwiegend wurde der neue Speedrun-Bereich dafür genutzt. Conventions sind häufig sehr kraftraubend und in diesem Bereich standen einige Stühle, auf denen sich die Besucher ausruhen konnten. Das Interesse an dem Speedrunning selber schien leider nicht so hoch zu sein. Häufig saßen die Personen auf den Stühlen und haben mit ihrem Nintendo 3DS gespielt oder gegessen. Hier wäre es für Zuschauer sicherlich interessanter Speedruns von Spielen anzubieten, die einen Bezug zur Anime-Szene haben oder generell bekannter sind. Generell waren die Betreiber des Standes aber sehr zuvorkommend und haben Interessierten auch gerne Fragen beantwortet.

Neben dem Speedrun-Bereich befand sich die Dokomi Retro-Arcade. Die Aufmachung und Idee dieses Bereiches waren wirklich einzigartig. Die bereitgestellten Bildschirme sahen aus wie wirkliche Retro-Arcades aus Japan; die Atmosphäre wurde zusätzlich durch Poster zu Retro-Klassikern wie Sonic und Donkey Kong unterstützt. Diese Automaten emulierten über zehn unterschiedliche Spielekonsolen sowie deren komplette Spielebibliothek. Rechtlich ist diese Art der Retro-Arcade sicherlich fragwürdig, für Spielefans war dieser Bereich aber ein Traum, da sie sehr viele verschiedene Spiele ausprobieren konnten. Für Neulinge in der Gaming-Szene war die Bedienung der Automaten etwas schwierig, glücklicherweise gab es immer Helfer, die versuchten, die Spieler tatkräftig zu unterstützen.

Groß angekündigt wurde zusätzlich „Creamy’s Castle“: Eine Art Wettbewerb im Stile von „Takeshi’s Castle“. Hier konnten Besucher sich an vier Hindernissen (beispielsweise ein Hindernis-Parcour sowie Lastertag) ausprobieren.

XXL Hindernisparcour

In Halle 13 hatte man meistens sehr viel Platz

Dieser Bereich wurde gut angenommen, wie längere Schlangen vor den einzelnen Attraktionen zeigten, leider waren einige dieser Attraktionen so aufgebaut, dass es für Cosplayer schwierig war, sie wahrzunehmen (mit den falschen Schuhen war es unmöglich, den Hindernis-Parcour zu überstehen). Zusätzlich gab es noch einen „Itasha“-Bereich, in dem Autos ausgestellt wurden, deren Karosserie voller Bilder aus Anime und Manga waren, sowie einen Kyudo-Bereich, in dem Besucher sogar selbst einmal zum Bogen greifen konnten.

Itasha

Neon Genesis Evangelion ist ein beliebtes Itasha Motiv

Wo sind die Cosplayer?

Wie jedes Jahr gab es auch dieses Jahr weider viele schöne Cosplays auf der Dokomi zu begutachten:

Cosplay

Vor den Nähkünsten dieser Damen können wir nur den Hut ziehen

Die meisten Besucher der Messe haben dabei aber sicherlich die schönsten dieser Cosplays verpasst. Wie auf der japanischen Comiket gab es auf der Dokomi dieses Jahr eine kleine Abgrenzung zwischen „Messe“ und „Cosplayzone“. Sehr viele Cosplayer verbrachten den Großteil ihrer Zeit draußen im riesigen Park, um Fotoshootings durchzuführen und Freunde zu treffen. Für Neulinge ist dies nicht ersichtlich, da der Park einige Fußminuten von der Halle entfernt ist. Dabei kann man allen Besuchern nur empfehlen, den wirklich schönen Park einmal zu besuchen.

Häufig werden diese Grünflächen auch von Besuchern genutzt, die keine Karte besitzen, aber trotzdem ihre Freunde treffen wollen.

Das „Convention-Programm“

Insgesamt war das Angebot also schon groß, trotzdem wurde sich immer wieder über das Programm beschwert. Zu wenig und uninteressante Ehrengäste, zu wenig Showacts und generell zu langweilige Workshops wurden in Gesprächen mit Convention-Besuchern angesprochen.

Workshop

Die Workshopräume waren ziemlich klein. Hier ist Tsu in einem Petticoat-Workshop

Auch hier zeigt sich wieder einmal das neue Konzept der Dokomi: Es wird zwar versucht ein Programm auf die Beine zu stellen, im Vordergrund stehen aber doch andere Dinge. Betrachtet man die Crowdfunding Umfrage der Dokomi (siehe Programmheft) sieht man, welche Punkte den Besuchern am wichtigsten sind: Artist Alley, japanisches Essen und Gaming. Ehrengäste aus der Industrie und der Musik sind hingegen in der Umfrage relativ weit hinten gelandet. Die Dokomi versucht sich also den Wünschen der Gäste anzupassen.

Warum nun gerade „TEMPURA KIDZ“ als Musikact ausgewählt wurde und welche Verbindung diese Gruppe zur Anime-Szene und zum neuen Konzept der Dokomi hat, kann ich nicht nachvollziehen, in Gesprächen zeigten sich auch andere Convention-Besucher aufgrund dieser Auswahl verwirrt. Viel passender war beispielsweise Danny Choo, der seine Smart Dolls vorgestellt hat und somit auch als Aussteller auf der Dokomi präsent sein konnte. Positiv überrascht war ich immerhin vom Auftritt der Komikerin „Hashtex“. Es saß zwar nicht jeder Witz, der Einfallsreichtum erinnerte mich aber ein wenig an „Chibi Chibi XXX“. Der Bühnenraum war generell wirklich sehr komfortabel. Es gab sehr viele Sitzgelegenheiten und kaum technische Schwierigkeiten.

Einen schlechteren Eindruck machte hingegen der Harajuku Megastore. Die Idee einer weiteren kleinen Bühne für Workshops und Konzerte hat mir prinzipiell gefallen, die Akustik sowie die Lage waren hingegen verbesserungswürdig. Der Bereich des Harajuku Megastores war nicht richtig vom Rest der Halle 15 abgetrennt. Hierdurch gab es natürlich sehr viele Hintergrundgeräusche, was es schwierig machte, sich komplett auf das Programm zu konzentrieren. Ein abgetrennter Bereich eignet sich für eine Art Bühne weitaus besser.

Ein ähnliches Urteil kann man über den Signierbereich fällen. Es ist schön, wenn bekannte Mangaka wie Satoshi Shiki sich die Zeit nehmen und Autogramme für die Fans schreiben. Es entsteht aber kein wirklich guter Eindruck, wenn einige Meter neben diesem Bereich der AMV-Bereich ist, wodurch der Gast gar keine Ruhe beim Unterschreiben hat.

Zusätzlich gab es – wie jedes Jahr – eine J-Disco und den Cosplayball, die wir aus zeitlichen Gründen aber nicht besuchen konnten.

Aus Fehlern kann man lernen!

Die Organisation der Dokomi verlief zu Beginn etwas holprig. Wir kamen gegen 10:00 Uhr an und erblickten eine riesige Schlange, die vor dem Eingang wartete.

Schlange

Hier seht ihr nur einen Bruchteil der eigentlichen Schlange vor der Halle

Es gab zwar verschiedene Schlangen – je nachdem ob man schon eine Karte besaß oder nicht – trotzdem mussten Besucher bis zu zwei Stunden warten, bis sie die Halle betreten konnten, obwohl sie kein neues Ticket kaufen mussten. Am Sonntag funktionierte der Einlass weitaus besser. Auch hier musste man bis zu 30 Minuten am Einlass warten, dies ist aber aufgrund der hohen Besucherzahl verkraftbar. Ein Grund für den verlangsamten Einlass waren Taschenkontrollen, die am Eingang durchgeführt wurden. Diese Kontrollen waren leider sehr sporadisch, sodass jeder, der wirklich etwas verbotenes mit auf die Dokomi nehmen wollte, es hätte tun können: Es wurden nicht einmal alle Taschen von Rucksäcken geöffnet.

Generell fielen am Sonntag einige Verbesserungen auf. Männer-Toiletten wurden wegen großen Wartezeiten bei den Frauen in Unisex-Toiletten umgewandelt und auch mehrere Durchsagen bezüglich einiger Programmpunkte wurden gemacht, die man auf dem gesamten Gelände hören konnte; am Samstag gab es diese nicht. Diese Beispiele zeigen, dass das Team der Dokomi lernfähig ist und sich schnell den Gegebenheiten anpassen kann, weshalb davon auszugehen ist, dass die gesamte Organisation nächstes Jahr weitaus besser funktionieren wird.

Enttäuschendes J-Food-Festival

Nur in einem Bereich wurde unserer Meinung nach nicht gelernt: Das Essensangebot. Wir freuten uns schon sehr auf das japanische Essensangebot der Dokomi. Die sehr langen Schlangen vor den Food-Trucks zeigten, dass wir nicht die einzigen waren, die sich dadrauf freuten. Aus diesem Grund haben wir auch mehrere Dinge ausprobiert und mit Besuchern geredet:

Takoyaki

Satt wird man hiervon leider nicht

Tsu entschied sich für eine Portion Takoyaki. Es gab sechs kleine Oktopusbällchen für fünf Euro. Der Teig war gut gewürzt und geschmacklich in Ordnung. Auch der Oktopus selbst war okay und schmeckte, wie man es von billigerem Oktopus in Deutschland erwartet. Leider war die Portion für fünf Euro viel zu klein.

Taiyaki

In Japan war das Taiyaki irgendwie größer

Da ich Süßkram liebe, entschied ich mich für zwei kleine Süßigkeiten: Dorayaki und Taiyaki. Dorayaki sind kleine Pfannkuchen, die mit einer Creme gefüllt sind. Taiyakis sind traditionell mit einerPaste aus roten Bohnen gefüllt, besitzen aber die Form eines Fisches. Beide Gebäcke kosteten 2,50 Euro. Sie waren relativ klein und somit auch ziemlich teuer. Geschmacklich waren sie bestenfalls okay, da es keine frischen Gebäcke, sondern lediglich abgepackte Versionen waren.

Dorayaki

Dieses Dorayaki hatte eine Matcha-Füllung

Ähnliche Erlebnisse schilderten andere Besucher. Die „Yakisoba“ (gebratene Nudeln) waren zwar geschmacklich in Ordnung, ähnelten aber einer typischen chinesischen Nudelbox für 3 Euro, kosteten hier aber 5,50 Euro (ohne Fleisch). Noch schlechtere Kritiken bekam das „Omurice“: Man bekam ein bisschen Ei, viel Reis und noch mehr Erbsen in einer Nudelbox. Das hatte kaum noch etwas mit japanischem Essen zu tun.

Omurice Preis

Wenn das Omurice wirklich so ausgesehen hätte

Die Krönung für uns war aber das Okonomiyaki, welches kaum Ähnlichkeiten zu dem japanischen Vorbild aufweisen konnte und mit 4,50 Euro bis 5,50 Euro auch viel zu teuer war.

Okonomiyaki

Wir waren erstaunt, dass man sowas überhaupt Okonomiyaki nennen darf

Einige kulinarische Lichtblicke

Am Sonntag packte uns der Hunger noch einmal und wir bestellten uns eine Portion Pommes am Truck vom „Prinzengrill“. Man bekam zwar eine relativ kleine Portion für drei Euro, diese Pommes schmeckten aber sehr gut, da sie aus frischen Kartoffeln selbstgemacht wurden. Hier wurden wir positiv überrascht, auch weil man sich selbst ohne weitere Kosten Mayonnaise sowie Ketchup nehmen konnte. Wir fanden es trotzdem traurig, dass gerade die „westliche Küche“ der Dokomi überzeugen konnte.

Glücklicherweise gab es neben den größeren Speisen in den „Fresh Up-Stationen“ auch noch kleine Snacks. Hier wurden sehr leckere Onigiris (japanische Reisbällchen mit Füllung) von dem Düsseldorfer Geschäft „Waraku“ sowie japanische Backwaren der Bäckerei „Bakery My Heart“ angeboten. Diese Snacks kosteten auf der Messe zwar etwas mehr als in den Filialen, waren geschmacklich aber sehr gut.

Insgesamt fällt unser Fazit zum J-Food-Festival also ernüchternd aus. Generell zu kleine Portionen und zu hohe Preise trafen auf ein nur teilweise authentisches japanisches Essen. Es wäre wünschenswert, wenn die Dokomi sich mit ihren Partnern zusammensetzt, um die Qualität der Speisen zu verbessern. Denn wie die Umfrage zeigte, legen die Besucher einen großen Wert auf diese. Sollte dies nicht geschehen, kann man Besuchern nur empfehlen, einen Abstecher auf die Immermanntraße in Düsseldorf zu machen. Hier kann man wirklich authentische, japanische Mahlzeiten bekommen.

Und wie war die Dokomi?

Wie ihr sehen lesen konntet, hat sich die Dokomi im Gegensatz zu den letzten Jahren stark gewandelt. Einigen Besuchern hat die Veränderung gefallen, andere hingegen waren nicht zufrieden. Die Dokomi ist keine Anime Convention mehr, sie ist eine „Anime Expo“. Uns haben die neuen Hallen der Dokomi sehr gut gefallen, da es sehr viele Möglichkeiten zum Ausruhen gibt und weil man nicht andauernd von allen Seiten angerempelt wird.

Wie beschrieben hat die Dokomi scherlich auch einige Fehler begangen, es zeigte sich aber, dass die Organisatoren und Helfer aus diesen Fehlern lernen können. Nun müssen sie zeigen, dass sie nicht nur kleine, sondern auch größere Fehler erkennen. Man sollte versuchen, das Programm der Dokomi noch etwas zu erweitern, sodass die Personen, die sich nicht mit Merchandise eindecken wollen, einen Grund haben, sich ein Ticket zu besorgen. Außerdem muss unbedingt am J-Food-Festival gearbeitet werden. In Düsseldorf gibt es sicherlich kompetente Partner, die der Dokomi dabei helfen können.

Wenn diese Fehler ausgebessert werden, steht einer erfolgreichen Dokomi 2018 nichts im Wege, auch wenn sich Fans kleinerer Conventions erst einmal an das Messe-Gefühl gewöhnen müssen.

Unsere Impressionen in Videoform findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=kGZZKrxMZyk

Zusätzlich zu diesem Bericht haben wir auch Interviews mit Danny Choo und Satoshi Shiki geführt. Wenn ihr diese sehen wollt, solltet ihr auf unseren YouTube-Kanal und auf unsere Facebook-Seite schauen.

Danny Choo

Tsu und Shin glücklich nach dem Interview mit Danny Choo

About Shin

Shin hat im Jahr 2016 sein Masterstudium in Soziologie abgeschlossen und arbeitet derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität. Anime mag Shin schon seit sehr vielen Jahren. Spätestens seit dem Besuch seiner ersten Convention - der Connichi 2003 - ist er fasziniert von der Welt der Anime. Seit August 2016 ist Shin festes Mitglied von Jimoku und kümmert sich zum größten Teil um das Schreiben von Reviews. Sein Lieblingsanime ist "Space Brothers".
Autor: Shin
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