Das war die AniMaCo 2016

Das war die AniMaCo 2016

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Vom 28.-30.10.2016 fand in Berlin die AniMaCo unter dem Slogan „Dein Stern geht auf“ statt. Jimoku war für euch vor Ort dabei und hielt natürlich wieder Auge und Ohr offen.

Los ging es am Freitag um 14 Uhr und schon lange warteten die hartgesottenen Con-Gänger trotz des Regens vor den Türen des Berliner Fontanehaus auf den Einlass. Die 3-Tages-Karten des Vorverkaufs waren seit Wochen ausverkauft, an den Tageskassen konnten spontane Besucher aber dennoch einige der begehrten Tickets, gegen Abend sogar vergünstigt erwerben. Direkt am Eingangsbereich befand sich auch eine der Hauptattraktionen der AniMaCo, das MaidCafé, das vielen erschöpften Anhängern der Szene einen Ruheplatz mit Kaffee oder Tee bot. Wenige Schritte weiter gliederte sich der Bereich an, der ganz im Zeichen des Mondes stand; SailorMoonGerman und Figuya präsentierten hier Merch und  Co der Mondprinzessin. Auf der anderen Seite der mehrere Bereiche verbindenden Hauptbühne reihten sich die Hauptsektoren der Convention aneinander. Ich persönlich legte mein Hauptaugenmerk auf den ausgedehnten Zeichner- und Künstlerbereich im „Glaskasten“. Gleich im nächsten Raum befand sich die Schlemmermeile, wo neben den Klassikern wie Currywurst und Pommes auch echte kulinarische Highlights geboten wurden, frisch und Vorort, von echten Japanischen Köchinnen zubereitete typische Japanische Gerichte, von Onigiri und gefüllten Teigtaschen bis zur Nudelpfanne. Wer den Essbereich hinter sich gelassen hat, erreichte als nächstes das Schul-Foyer mit der angrenzenden Steinhalle. Hier siedelten sich nicht nur unzählige Händler an, zudem war hier die Showbühne und der Bring and Buy- Stand zu finden. Kostenlos wurden im Obergeschoss des Fontane-Hauses verschiedenste Workshops angeboten, in denen Teilnehmer vom Buchbinden oder Synchronisieren, bis hin zum Zeichnen oder Origamimachen so ziemlich alles lernen konnten, was das Herz eines Japan-Fans höher schlagen lässt. Weniger Lernwillige konnten sich in den beiden Videoräumen auf gleicher Ebene beim Scheuen neuer Animes wie „Attack on Titan“ oder „Hellsing“ erholen. Besonders attraktiv für viele Cosplayer dürfte der Fotograf nebenan gewesen sein. Desweiteren siedelten sich 2 echte Con-Klassiker im Obergeschoss an; im Karaoke-Saal stellten Hobby-Sänger ihr Können unter Beweis und für wen das japanische Brettspiel Go nicht aufregend genug war, wurden im abgedunkelten Gamesroom von Super Mario Kart bis hin zu brandneuen Videospielen die unterschiedlichsten Games auf Flachbildschirmen angeboten.

Neben Connichi, AnimagiC und Manga-Comic-Convention gehört die AniMaCo zu den größten Cons Deutschlands. Nur durch Go, Karaoke und MaidCafé kommt man nicht soweit. Seit Jahren bieten die Veranstalter den Besuchern darum ein ausgedehntes Showprogramm. Auf der Hauptbühne zeigten Sänger wie Sayuri oder Komplexx Teufelchen ihr Talent, Showgruppen wie Kira Kira Hikaru, Tsuki no Senshi und Co sorgten für Abwechslung und die Bands Kerbera (extra aus Schweden eingeflogen) und Ongaku no Kara brachten die Zuschauer selbst Freitag- bzw. Samstagnacht noch zum Jubeln. Auf der Showbühne fanden zahlreiche Panals statt, bei denen die Ehrengäste, unter anderem die Synchronsprecher Max Felder und René Dawn-Claude und sogar die diesjährige Deutschland bei dem Eurovision Song Contest vertretende Jamie-Lee Kriewitz interviewt worden waren. Die Stargäste gaben oftmals im Anschluss ebenfalls Autogrammstunden für ihre zahlreichen Fans.

Nicht nur Promis und Profis waren die Stars der Con. Verschiedene Contests boten jedem Besucher die Möglichkeit, selbst im Rampenlicht zu stehen. Beim AMV-Contest auf der Hauptbühne wurde über das beste von Privatpersonen geschnittene „Musikvideo“ abgestimmt; beim Nudelschlürfen auf der Showbühne galt es, am schnellsten scharfe asiatische Nudeln zu vertilgen. Trotz einiger anfänglicher Schwierigkeiten lief auch der Klassiker einer wohl jeden Con ab – der Cosplaywettbewerb. Für alle Kind Gebliebenen wurde abseits der Bühne eine Schnitzeljagt angeboten, die Teilnehmer kreuz und quer über die Con jagten.

Mehr als 10.000 Besucher, unzählige Cosplayer, die sich auch um die heißbegehrten Shootingplätze abseits des Fontane-Hauses scharrten, sowie Ehrengäste und solche, die es noch werden wollen. Trotz alledem ging auch diese Convention am Sonntagabend ihrem Ende entgegen. Während der Abschlussveranstaltung, unter anderem moderiert von „Fred“ und „George Weasley“, wurden die Gewinner der Wettbewerbe gekürt und die Gruppe Kira Kira Hikaru gaben eine finale Zugabe. Nur alle 2 Jahre findet in Berlin die AniMaCo statt, dennoch freue ich mich schon jetzt auf meinen nächsten Besuch. Bis dahin wird die Mega Manga Converntion den Berlinern im nächsten Oktober (2017) die Wartezeit versüßen.

Ruka S Orion

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